Vorlesungs­verzeichnis

DaZ: Sprachliche Bildung und Sprachförderung

100197 UE 2018W

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Vortragende:

Ziele, Inhalte und Methode der Lehrveranstaltung

Die Übung gibt einen Einblick in das Handlungsfeld Deutsch als Zweitsprache im Unterricht. Konzepten wie Bildungs- und Fachsprache, durchgängige Sprachbildung, Sprachförderung im Fach und Deutsch als Zweitsprache, Sprachstanddiagnostik werden thematisiert und ihrer Anwendung teilweise geübt. Auf Grundlage von Theorien zu Zweitspracherwerb und Ergebnissen von Sprachstandsdiagnosen werden Förderkonzepte entwickelt und reflektiert, die teilweise im Rahmen eines theoretischen Projektes realsiert werden.

 

Art der Leistungskontrolle und erlaubte Hilfsmittel

- aktive Teilnahme
- kleinere Präsentationen und Rechercheaufgaben im Seminar
- Abschluss durch ein Begleit-Dossier (einzelne Präsentationen, Dokumentation der Beobachtungsaufgaben, Förderkonzept (inkl. erstellter Diagnose), Unterrichtsplanung)

Abgabetermin für das Dossier: 1.3.2019

 

Literatur

Ahrenholz, B. (2017): Erstsprache — Zweitsprache —Fremdsprache — Mehrsprachigkeit. In: Ahrenholz,B & Oomen-Welke, I.: Deutschunterricht in Theorie und Praxis (DTP).4. Aufl. Schneider Verlag.
Becker-Mrotzek, M., Schramm, K., Türmann, E., Volker, H. J. (2013): Sprache im Fach. Sprachlichkeit und fachliches Lernen. Fachdidaktische Forschungen. Münster: Waxmann.
Dirim, I. (2016): Sprachverhältnisse. Einleitung – Der migrationspädagogische Zugang zur migrationsgesellschaftlichen Mehrsprachigkeit. In: Handbuch Migrationspädagogik.
Döll, M., Dirim, I. (2011): Mehrsprachigkeit in der Sprachdiagnostik. In: Sara Fürstenau und Mechthild Gomolla (Hrsg.): Migration und Schulischer Wandel: Mehrsprachigkeit. Wiesbaden: VS Verlag.
Ehlich, K. (2005): Sprachaneignung und deren Feststellung bei Kindern mit und ohne Migrationshintergrund — Was man weiß, was man braucht, was man erwarten kann. In: Anforderungen an Verfahren der regelmäßigen Sprachstandsfeststellung als Grundlage für die frühe und individuelle Förderung von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund. (https://www.bmbf.de/pub/Bildungsforschung_Band_11.pdf)
Ehlich, K. (2012): Sprach(en)aneignung – mehr als Vokabeln und Sätze. Pro DaZ. Deutsch als Zweitsprache in allen Fächern.
Fröhlich, L., Döll, M., Dirim, I. (2014): Unterrichtsbegleitende Sprachstandsbeobachtung Deutsch als Zweitsprache. Bundesministerium für Bildung und Frauen.
Gantefort, Ch. (2013): ‚Bildungssprache’ – Merkmale und Fähigkeiten im sprachtheoretischen Kontext. In: Gogolin, I. et al. (Hg.), Herausforderung Bildungssprache – und wie man sie meistert. FörMig Edition, Band 9. Walmann Verlag.
Gogolin, I. et al. (2011): Durchgängige Sprachbildung Qualitätsmerkmale für den Unterricht. FörMIG Material. https://www.foermig.uni-hamburg.de/pdf-dokumente/openaccess.pdf
Kniffka, G. (2010): Scaffolding. Pro DaZ. Deutsch als Zweitsprache in allen Fächern.
Leisen, J. (2010): Handbuch - Sprachförderung im Fach - sprachsensibler Fachunterricht in der Praxis.
Mecheril, P., Quehl, T. (2015): Die Sprache der Schule. Eine migrationspädagogische Kritik der Bildungssprache. In: M. Knappik & N. Thoma (Hg.): Sprache und Bildung in Migrationsgesellschaften. Machtkritische Perspektiven auf ein prekarisiertes Verhältnis. (S.151 - 171) Bielelfeld: transcript
Reich, H. (2009): Aufbauende Sprachförderung unter Nutzung der FÖRMiG-Instrumente. In: Dirim, I. et al.: Von der Sprachdiagnose zur Sprachförderung
Siems, M. (2013): Verfahren der Sprachstandsfeststellung für Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache. ProDaZ. Deutsch als Zweitsprache in allen Fächern.
Suchan, B., Breit, S. (2016): PISA. Grundkompetenzen am Ende der Pflichtschulzeit im internationalen Vergleich: https://www.bifie.at/system/files/buch/pdf/PISA15_Erstbericht_Gesamt_final_web.pdf
Tajmel, T. (2011): Sprachliche Lernziele des naturwissenschaftlichen Unterrichts. Pro DaZ. Deutsch als Zweitsprache in allen Fächern.
Thürmann, E. (2012): Lernen durch Schreiben? Thesen zur Unterstützung sprachlicher Risikogruppen im Sachfachunterricht. In: dieS-online Nr. 1/2012.

 

Prüfungsstoff

Es handelt sich um eine prüfungsimmanente Lehrveranstaltung, in der alle angebotene Fachliteratur und fachlicher Input praktisch umgesetzt werden sollen.
Prüfungstoff bildet die Moderation zu einem Thema des Seminars, die Präsentation und Reflexion eines Förderkonzeptes.
Alle Leistungen werden dokumentiert und bewertet.

 

Mindestanforderungen und Beurteilungsmaßstab

- mindestens eine Präsentation im Seminar oder vergleichbare Leistung
- Abgabe des Dossier mit allen geforderten Inhalten
- Entwicklung eines Förderkonzeptes